Das 5-Dinge-Buch
Leseprobe
WARUM DIESES BUCH?
Ich habe mit mehr als 1000 Leuten gesprochen. Sie alle hatten in der Schule schlechte Noten.
Ich habe auch mehr als 1000 missratene Prüfungen angeschaut.
Herausgefunden habe ich dies:
Wer will, dass die schlechten Noten verschwinden, muss fünf Dinge im Griff haben.
Aufgefallen ist mir aber auch dies:
Vielen Leute wissen nicht, dass diese fünf Dinge wichtig sind.
Deshalb schreiben sie schlechte Noten.
Das muss nicht sein, sagte ich mir.
Es darf nicht sein, dass die Leute unterirdisch schlechte Noten haben, weil sie nicht an diese fünf Dinge denken.
Deshalb habe ich für Sie dieses kleine Buch geschrieben: In ihm steht, welche fünf Dinge Sie im Griff haben müssen, wenn Sie gute Noten wollen.
Und noch etwas:
Wenn Sie merken, dass Sie diese fünf Dinge noch nicht im Griff haben, helfe ich Ihnen weiter.
Im Buch sage ich, was Sie tun können, damit Sie die Dinge in den Griff bekommen.
Ich gebe Ratschläge.
Es sind nützliche Ratschläge. Befolgen Sie sie.
Und nun zu den fünf wichtigen Dingen.
WENN SIE GUTE NOTEN WOLLEN, MÜSSEN SIE FIT SEIN
Auf eine Prüfung hin müssen Sie lernen.
Doch wenn Sie lernen, sollten Sie fit sein.
Sonst schaut beim Lernen nichts heraus. Dann sitzen Sie vor Ihren Büchern und Heften. Doch das, was in den Büchern und Heften steht, geht nicht in Ihren Kopf.
Und die Noten fallen schlecht aus.
Was sollen Sie tun, damit es mit der Fitness klappt?
Sie können durchaus etwas dafür tun, damit Sie beim Lernen fit sind. Was Sie genau tun können, habe ich für Sie aufgeschrieben.
Dabei muss ich mich allerdings fast entschuldigen. Was ich Ihnen aufschreibe, ist vermutlich nicht neu für Sie. Das haben Sie alles schon einmal gehört.
Ich schreibe es trotzdem auf. Denn wahrscheinlich ist es auch bei Ihnen so: Sie haben es zwar gehört, doch Sie
Erstens:
Machen Sie Pausen beim Lernen.
Alle 20 Minuten.
Manche Lernende nehmen sich vor, alle 20 Minuten einen kleinen Unterbruch zu machen. Doch dann sind sie dermaßen in den Prüfungsstoff vertieft, dass sie die Pause nach 20 Minuten verstreichen lassen.
Das ist nicht sinnvoll. Denn es braucht nun einfach einmal Pausen beim Lernen.
Damit Sie diese auch wirklich einhalten, müssen Sie vielleicht sogar zu einer Stoppuhr greifen, die Ihnen signalisiert, dass ein Unterbruch angezeigt ist.
Besonders sympathisch ist dies zwar nicht – aber manchmal geht es nicht ohne eine Stoppuhr.
Zweitens:
Bewegen Sie sich in den Pausen
Sie müssen keine Liegestütze machen Gewichte heben oder sonst etwas Anstrengendes tun.
Es genügt, wenn Sie aufstehen und einige Schritte im Zimmer umhergehen.
Drittens:
Sie müssen während der Nacht genügend gut und genügend lange schlafen.
Wenn Sie nicht genügend lange und genügend gut schlafen, ist dies gefährlich.
Leute, die zu wenig schlafen, sind etwa so fit, wie wenn sie ein Promille Alkohol im Blut hätten. Und dass da beim Lernen nichts herausschaut, ist sonnenklar.
Viertens:
Sie sollen vor dem Lernen ein Nickerchen machen.
Doch. Sie haben richtig gelesen.
Sie sollen sich vor dem Lernen kurz hinlegen und schlafen.
Die Betonung liegt dabei auf dem Wort ‚kurz‘: Eine knappe Stunde genügt.
Manche Leute finden es merkwürdig, wenn man ihnen ein Nickerchen vor dem Lernen vorschlägt.
Doch auch wenn es merkwürdig ist: Ein kurzer Schlaf vor dem Lernen hilft.
Fünftens:
Sie müssen den Lernstoff mixen.
Das heisst an einem Beispiel:
Wenn an einem Abend Englisch und Geschichte lernen müssen, wechseln Sie alle 20 Minuten das Fach ab - 20 Minuten lang lernen Sie Englisch, dann 20 Minuten lang Geschichte, dann 20 Minuten Englisch …
Keine Angst:
Ihr Gehirn wird nicht verwirrt, wenn Sie alle 20 Minuten den Lernstoff wechselt. Im Gegenteil: Ihr Gehirn liebt diese Abwechslung.
Fassen wir zusammen
Wenn Sie beim Lernen fit sein wollen, müssen Sie diese Punkte im Auge behalten:
Alle 20 Minuten eine kurze Pause machen.
Während der Pause bewegen.
In der Nacht genügend gut und genügend lange schlafen.
Vor dem Lernen eine Pause machen.
Dem Lernstoff abwechseln.
Und noch etwas:
Es gibt Medikamente, die aufputschen und fit machen. Wenn Sie diese Medikamente nehmen, können Sie problemlos bis nach Mitternacht lernen.
Doch Vorsicht.
Solche Medikamente verschlechtern das Lernen.
Deshalb gilt:
Beim Lernen auf Fitmacher verzichten.
Und zum Schluss noch dies:
Natürlich macht es nichts, wenn Sie einmal in einem halben Jahr müde an ihrem Pult sitzen und lernen.
Anders sieht es aus, wenn Sie über Wochen oder gar über Monate hinweg lernen. Obwohl Sie dafür viel zu müde sind.
Das rächt sich und führt früher oder später zu schlechten Noten.
WENN SIE GUTE NOTEN WOLLEN, MÜSSEN SIE GENÜGEND LANGE LERNEN
Auf eine Prüfung hin müssen Sie lernen.
Sie müssen genügend lange lernen.
Sonst gibt es schlechte Noten.
Leider ist es bei vielen Leuten so: Sie nehmen sich vor, auf eine Prüfung hin zu lernen.
Doch dann schieben sie das Lernen auf. Sie verschieben es auf später.
Oft schieben es die Leute so lange hinaus, bis es zu spät ist: Die Leute haben nicht mehr genügend Zeit, um sich genügend gut auf ihre Prüfung vorzubereiten.
Dann fallen die Noten schlecht aus.
Dass die Leute das Lernen hinausschieben, ist ein riesiges Problem. Denn es ist nun einfach einmal so:
Wenn Sie ständig zu wenig Zeit zum Lernen haben, gibt es eine schulische Katastrophe.
Wie aber können Sie sich dazu bringen, dass Sie das Lernen nicht hinausschieben?
Da gibt es einen Trick, der garantiert weiterhilft.
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